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Informationen der Schulleitung

Hier finden Sie einige Präsentationen des "Zukunftabends" am 24. Oktober 2011

Standortbestimmung der DSJ_Entwurf 18 10 2011

 

Die Einführung von Doppelstunden im Schuljahr 2012

In den letzten beiden Jahren war ein Schwerpunkt unserer Schulentwicklung die Verbesserung der Unterrichtsqualität. Dabei haben sich unsere Lehrer besonders methodisch weiter geschult, um den Unterricht handlungs- und schülerorientierter zu gestalten. Dass wir damit nachweisbare Erfolge bereits erzielt haben, haben uns im Februar die  BLI- Inspektoren attestiert.

Um an dem positiven Feedback anzuschließen und das vorhandene Potential noch stärker auszubauen, sollen ab dem nächsten Schuljahr auch organisatorische Veränderungen folgen, die mit dazu beitragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler noch wohler an unserer Schule fühlen und eine Optimierung der Lernvoraussetzungen zu nachweisbaren Lernerfolgen führen.

In der Gesamtkonferenz vom 28.07.2011 wurde mit sehr großer Mehrheit deshalb beschlossen, das Doppelstundenprinzip an unserer Schule für ein Jahr probeweise einzurichten.  Dies bedeutet konkret, dass es ab dem nächsten Schuljahr keine Einzelstunden mehr gibt, sondern grundsätzlich nur noch Doppelstunden.

Dies hat natürlich zur Folge, dass sich unser Tagesablauf verändert, da die 5 Minuten Pausen nach jeder Einzelstunde wegfallen und  es nach jeder Doppelstunde längere Erholungsphasen für unsere Schülerinnen und Schüler geben wird. Dies beeinträchtigt  nicht die Länge des Schultages.

Damit Sie als Eltern unsere Entscheidung nachvollziehen und unterstützen, sollen im Folgenden grundsätzliche Gedankengänge dargelegt werden, die uns dazu erwogen haben, eine solche Veränderung, die an sehr vielen deutschen Schulen bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich  eingeleitet wurde, zu befürworten.

Warum wollen wir etwas ändern?
Unsere Schüler stehen im Mittelpunkt des Unterrichts: Sie müssen sich täglich im Durchschnitt auf 7 Fächer vorbereiten, d.h. sie müssen sich alle 40 Minuten auf einen anderen Lehrer und andere fachliche Anforderungen einstellen. Sie beginnen sich gerade in ein Problem hineinzudenken, versuchen selbstständig dieses zu lösen und dann wird der Arbeitsprozess bereits unterbrochen, da die Glocke läutet. In 5 Minuten müssen sie von einem Block zum anderen hetzen, da schon wieder ein neues Fach und ein neuer Lehrer wartet. Vom Tagesablauf oftmals gestresste Schülerinnen und Schüler, die in ihren Schultaschen für 7 Fächer Hefte und Bücher den ganzen Tag mitgeschleppt haben, kommen nach Hause und bereiten sich dann wieder auf den nächsten Schultag mit wahrscheinlich wieder 6 bis 7 verschiedenen Fächern vor.

Die Lehrer machen ähnliche unzufriedene Erfahrungen: Sie setzen, um die Schüler ganzheitlich zu fordern, immer stärker kooperative und schülerzentrierte Lernformen ein. Da es aber kaum Doppelstunden gibt, wächst die Unzufriedenheit bei der Planung und Durchführung dieser Unterrichtemethoden, da 40 Minuten nicht ausreichen, um den Arbeitsprozess sinnvoll abzuschließen. Der Gedankengang von den Schülern wird unterbrochen und der Lehrer muss in der nächsten Stunde erst einmal mit den Schülern wieder den „Faden“ finden. Zusätzlich möchte sich jeder Lehrer auf jede Lerngruppe und jeden Schüler individuell einstellen. Bei täglich 7 verschiedenen Lerngruppen fällt es aber manchmal schwer, dieses Vorhaben zu verwirklichen.

Was sind unsere Ziele?
Durch die konsequente Einführung von Doppelstunden wollen wir deshalb folgendes erreichen:
•    Das eigenständige und handlungsorientierte Lernen unserer Schüler soll gestärkt werden.
•    Ein entspannteres Lernen und Lehren soll sich positiv auf das gesamte Schulklima auswirken.
•   Die deutliche Strukturierung des Tagesablaufs in Doppelstunden  soll einen überschaubaren Tagesrhythmus ermöglichen.

Wie gehen wir weiter vor?
Nach dem eindeutigen Votum in der Gesamtkonferenz vom 28.07.2011 und einer Aussprache im Elternbeirat und im Vorstand werden sich im 3. Term Vertreter aller Schulstufen zusammensetzen und Modelle für die konkrete Umsetzung des Doppelstundenprinzips erarbeiten, die dann in den verschiedenen Gremien diskutiert werden. Im 4. Term wird die Gesamtkonferenz über die genaue Umsetzung unseres Tagesablaufs für das Schuljahr 2012 beruhend auf Doppelstunden entscheiden. Am Ende des nächsten Schuljahres werden wir eine umfassende Evaluation durchführen, ob die von uns angestrebten Ziele auch verwirklicht worden sind.

Natürlich werden Sie über alle Entscheidungen umfassend informiert und wir freuen uns auf ihr Feedback. Neues schafft immer erst einmal Unsicherheiten.  Seien Sie aber gewiss, dass wir das Wohl Ihrer Kinder, unserer Schüler im Auge haben. Dieser neue Schritt  wird maßgeblich die Qualität unseres Unterrichts erhöhen und  mehr Ruhe in den Schulalltag bringen.

Jana Stölting
Pädagogische Direktorin

2. August 2011
 

 

Schulkultur

In diesem Jahr steht die Anti-Bullying und Streitschlichterausbildung ganz oben bei der Schulkultur. Bei der letzten Gesamtkonferenz wurden diese beiden Vorlagen beschlossen:

Anti Bullying 

Streitschlichtungskonzept 

 

Bund-Länder-Inspektion an der DSJ vom 14.-18.Februar 2011

Liebe Schulgemeinschaft,

Die BLI ist zu Ende, alle sind erleichtert und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Das Gütesiegel Exzellente Deutsche Auslandsschule

Ich möchte mich bei allen ganz herzlich für die aktive Beteiligung und die Unterstützung bedanken, damit diese BLI ein echter Erfolg wurde. An erster Stelle möchte ich dabei die Schüler nennen, die Inspektoren waren ganz begeistert von der Disziplin und der Freundlichkeit unserer Schüler. Herr Dr. Brüser-Sommer bemerkte dazu bei der Abschlusspräsentation, dass er gerne seine Kinder in unsere Schule geben würde. Allen anderen, Frau Stölting, den Eltern, Herrn Schulte-Brader und der Verwaltung, Cornelia, den Lehrern und vielen anderen mehr meinen herzlichen Dank. Ganz besonderen Dank gilt auch den Mitgliedern des Vorstandes.

Trotz dieser beeindruckenden Leistung werden wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern die Prozesse, die angestoßen sind, auch konsequent weiterführen. Dazu gehört auch eine verstärkte Feedback-Kultur, die sich vor allem auf Schüler und Eltern bezieht (360° Feedback) und die stärkere Durchführung von Benchmarking und Controlling in allen Bereichen der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Wie die Schüler bereits in der Abschlusspräsentation richtig angemerkt haben gilt auch für die Qualitätsentwicklung der Schule der alter Spruch des Bundestrainers Sepp Herberger „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“.

Ergebnisse der Bund Länder Inspektion vom 14.-18.02. an der

Deutschen Internationalen Schule Johannesburg

 

Merkmale

Punkte

1. Ergebnisse der schulischen Arbeit

3

2. Schulzufriedenheit

4

3. Selbstpräsentation der Schule

3

4. Unterrichtskonzeption: Ziele, Inhalte, Methoden

3

5. Unterrichtsgestaltung

3

6. Stärkung der Schülerpersönlichkeit

3

7. Leistungsanforderungen und Rückmeldung über erbrachte Leistungen

3

8. Beteiligung der Schüler und Elternschaft

4

9. Öffnung der Schule und Kooperation mit externen Partnern

4

10. Unterstützungssystem für Schüler

3

11. Begegnungscharakter und außenkulturpolitischer Auftrag

3

12. Führungsverantwortung der Schulleitung

4

13. Verwaltungs- und Ressourcenmanagement

3

14. Lehrerprofessionalität und Personalentwicklung/ Ziele und Strategien  

      der Qualitätsentwicklung

3

15. Pädagogisches Qualitätsmanagement

3

 Beurteilungskategorien für die 15 Qualitätsmerkmale


4

stark

Die Schule erfüllt alle oder nahezu alle Kriterien dieses Qualitätsmerkmals

3

eher stark als schwach

Die Schule weist bei diesem Qualitätsmerkmal mehr Stärken als Schwächen auf.

Die Schlüsselkriterien werden erfüllt

2

eher schwach als stark

Die Schule weist bei diesem Qualitätsmerkmal mehr Schwächen als Stärken auf, die wesentlichen Kriterien werden nicht erfüllt

1

schwach

Bei allen Kriterien des Qualitätsmerkmals ist Entwicklungsarbeit zu leisten

 Erich Schreiner, Schulleiter

21. Februar 2011

 

Rede des Vorstandsvorsitzenden, Herrn Ralf Franke, zum Abschluß der Bund-Länder-Inspektion

Sehr geehrte Inspektoren, Herr Dr. Brüser-Sommer, Herr Kremer, Herr Schröder, Schulleitung, Lehrer, Schüler, Eltern, Verwaltung und Vorstandskollegen,

das heute erhaltene Qualitätsmerkmal „exzellente deutsche Auslandsschule“ ist ein positives Resultat der geleisteten Arbeit und ein Indikator dafür, dass wir als DSJ auf dem richtigen Weg sind. Es ist aber auch ein Ansporn, weiter priorisiert an unseren diversen Aufgaben gemeinsam und konzentiert zu arbeiten.

Diese positive Motivation nehmen wir gern auf, werden aber auch an den aufgezeigten, uns allerdings überwiegend schon bekannten Schwächen im Konsens aller Interessensgruppen wie Schulleitung, Lehrer, Eltern, Verwaltung und Vorstand arbeiten. Aber wir sollen dieses Zertifikat auch zum Anlaß nehmen, das positive Renommé der DSJ stärker in den Markt einzubringen.

Bei allem, was noch zu tun ist, können wir stolz auf unsere Schule sein.

Gleichzeitig haben wir hiermit aber auch ein gutes Werkzeug für die nächste große Aufgabe, unseren „Tag der Offenen Tür“, der am Samstag, dem 9. April.2011 stattfinden wird.

Außerdem ist es gut von den BLI-Inspektoren bestätigt zu bekommen, dass "die Kompetenzen im Haus vorhanden sind". So können wir mit Wissenstransfer und Teamarbeit die Schule noch weiter verbessern.

Die Aussage von Herrn Dr. Brüser-Sommer, dass er sein Kind jederzeit gern auf die DSJ schicken würde, ist auch eine positive Ermutigung, die bereits eingeschlagene Richtung unserer Arbeit fortzusetzen.

Ich nehme diese Gelegenheit wahr, den Dank des Vorstands an die Schulleitung, die Lehrer und die Verwaltung auszusprechen, aber auch an die Schüler, die sich von ihrer besten Seite gezeigt haben, sowie an die Inspektoren, die mit ihrer freundlichen Art und Weise der Kommunikation die sicherlich von unserer Seite her angespannte Situation entkrampft haben.

Im Namen aller Eltern, die wir im Vorstand ja auch sind, danken wir speziell Frau Jana Stölting, die Ferien und viel Freizeit in die ausgezeichnete Vorbereitung dieser BLI-Inspektion investiert hat.
Ralf Franke, Vorstandsvorsitzender

18. Februar 2011

 


 

 

Rufnummer. +27 11 726 6220
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